Geographisch Afrika, politisch Europa zugehörig, erstreckt sich die Insel zwischen dem 27. und 29. Breitengrad mit nur ca. 150 km gerade mal einen Steinwurf von der afrikanischen Küste entfernt. Von den 7 Hauptinseln des kanarischen Archipels ist Gomera mit 373 qkm die zweitkleinste Insel der Kanaren. Wegen des angenehmen Klimas ist Gomera besonders bei Nordeuropäern beliebt. Temperaturen von durchschnittlich 22 Grad im Winter und 27 Grad im Sommer lassen Gefühle vom ewigem Frühling aufkommen. In den 70er Jahren galt Gomera als die "Hippie-Insel". Mittlerweile hat sich das Bild aber geändert. Fast alle großen Reiseveranstalter haben Gomera in Ihrem Programm. Trotzdem gilt die Insel auch weiterhin als alternatives Reiseziel. Das liegt sicherlich auch daran, dass es kaum Strände auf der Insel gibt und der ganz große Massentourismus deshalb bisher ausgeblieben ist. Die meisten Urlauber kommen wegen der atemberaubenden Natur. Wilde und zerklüftete Landschaften prägen das Bild der Insel. Das zentrale Bergmassiv des Garajonay misst an seinem höchsten Punkt 1487 Meter. Grandiose Schluchten (Barrancos) durchziehen von hier aus die ganze Insel bis hin zum Meer. Feuchte und immergrüne Lorbeerwälder, tropische Täler mit Bananen- und Zitrusplantagen, trockene Felslandschaften mit tausenden von Kakteen, die Vegetation Gomeras ist einzigartig! Der Tourismus ist auf Gomera zu einem wichtigen Wirtschaftzweig geworden. Viele der 18.000 Einwohner leben mittlerweile direkt oder indirekt vom Tourismus. Am meisten ist die touristische Infrastruktur in Valle Gran Rey und Playa Santiago entwickelt. Auf der sonnensicheren Süd- und Westseite der Insel findet man auch einige der kleinen schwarzen Vulkansandstrände. In den letzten Jahren entstanden hier viele neue Hotels und Apartmentanlagen. Im feuchteren Norden mit den Gemeinden Vallehermoso und Hermigua hingegen entwickelte sich der "turismo rural" (Urlaub im Landhaus oder der bäuerlichen Finca). Info: http://www.gomera.de |