Die viertgrößte Insel (795 km²) besteht zu fast 80% aus Schlacken, Lava und fast 300 Vulkankegeln, welche ihr die Charakteristik einer Mondlandschaft verleihen. Die höchste Erhebung sind die Peñas del Chache im Famara Massiv (671 m). Zweifelsohne gehört der 5.107 ha große Nationalpark "Parque Nacional de Timantaya" mit seiner Vulkanlandschaft und den Feuerbergen sowie den riesigen Lava- und Aschefeldern zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Insel. Ein anderer Hauptanziehungspunkt, der durch die ehemals vulkanische Aktivität Lanzarotes geschaffen wurde, sind die Cueva de los Verdes, ein zirka 6 km langes vulkanisches Höhlensystem. Dieses System besticht nicht nur durch seine einmalige vulkanische Gestaltung, sondern auch durch seine imposante Akkustik, die dazu geführt hat, dass in diesem Höhlensystem ein Konzertsaal für 1.000 Zuhörer angelegt wurde. In der Hauptstadt der Insel - Arrecife, 30.000 Einwohner - empfiehlt sich der Besuch des bedeutenden archäologischen Museums im Castillo de San Gabriel aus dem 16. Jahrhundert. |